Unser Herzblut für Frauengesundheit


Etwa jede dritte Frau (rund 31 Prozent) gibt an, bei Arztbesuchen negative Erfahrungen aufgrund ihres Geschlechts gemacht zu haben, was auch das Gefühl einschließt, nicht ernst genommen zu werden. Studien zeigen, dass Frauen sich bei ärztlichen Behandlungen deutlich häufiger benachteiligt fühlen, als Männer. Dies kann zu Verharmlosungen von Symptomen, verspäteten Diagnosen und sogar zu einer Meidung von Arztbesuchen führen 

Fokus: Training im Zyklus

Das Trainingsniveau verändert sich während des weiblichen Zyklus aufgrund hormoneller Schwankungen; in der ersten Zyklushälfte (Follikelphase) ist der Körper nach der Menstruation oft leistungsstärker, was sich für intensives Training eignet. In der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) führt Progesteron zu erhöhter Müdigkeit und kann die Leistungsfähigkeit mindern, weshalb sich regeneratives Training und moderates Ausdauertraining besser eignen. Die Menstruation selbst erfordert eher sanfte Aktivitäten wie Spaziergänge oder Dehnübungen, die den Körper bei Schmerzen unterstützen. 


Diese und weitere wichtige Informationen helfen den eigenen Körper zu verstehen und das Training besser zu gestalten.

Fokus: Wechseljahre


In den Wechseljahren verändert sich die Gesundheit hauptsächlich durch den sinkenden Östrogenspiegel, was zu Hitzewallungen, trockener Haut und Schleimhäuten, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führt. Langfristig steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose. Körperlich kann es zu Veränderungen der Hautstraffheit und Muskulatur kommen.

Vor allem Schlafstörungen sind ein wenig thematisiertes Problem bei Frauen in den Wechseljahren und gehören mehr in den Fokus gerückt. 

Ein gesunder Schlaf schafft gesunde Menschen! 

Wir beraten Sie gerne!


Fokus: Hormone und Gesundheit


Hormone beeinflussen die Frauengesundheit auf vielfältige Weise, indem sie den Menstruationszyklus, die Haut, Haare, Knochen, die Stimmung und den Stoffwechsel steuern. Hormonelle Ungleichgewichte können von Fruchtbarkeitsstörungen und Stimmungsschwankungen bis hin zu einem erhöhten Osteoporoserisiko und Stoffwechselproblemen reichen. Während der Wechseljahre beispielsweise sinkt der Östrogenspiegel, was zu Knochenschwund und anderen Beschwerden führen kann.


Fokus: Frauen und Migräne

Problematisch an hormonbedingter Migräne sind die starken, oft einseitigen und länger anhaltenden Kopfschmerzen, die typischerweise mit Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit einhergehen und oft nur schlecht mit herkömmlichen Schmerzmitteln zu lindern sind. Auslöser ist der Abfall des Östrogenspiegels, der vor allem während der Periode, aber auch in den Wechseljahren zu beobachten ist. Die hormonellen Schwankungen beeinflussen das Schmerzempfinden im Gehirn und die Reaktion der Blutgefäße, was die Attacken auslöst und verstärkt.


Fokus: Frauen und AD(H)S

 ADHS beeinflusst Frauen oft durch innere statt äußerer Hyperaktivität, wobei der unaufmerksame Typus dominiert, was zu Problemen wie Tagträumereien, Konzentrationsschwäche und Rückzug führt. Hormonelle Schwankungen, z.B. während des Zyklus oder der Wechseljahre, können die Symptome verstärken. Frauen mit ADHS leiden häufiger unter Begleiterkrankungen wie Angst- und Essstörungen sowie Depressionen. Sozialer Druck und die Tendenz, Symptome zu unterdrücken, führen dazu, dass ADHS bei Frauen oft später oder gar nicht erkannt wird.